Migräne

 

Migräne scheint als komplexes psychosomatisches Geschehen eine moderne Erkrankung zu sein, von der immer mehr, auch sehr junge Menschen betroffen sind.

 

Der Griff zur Tablette erscheint oft als einziger Weg, um die Schmerzen einer Migräneattacke "in den Griff" zu bekommen. Menschen, die dem Anfall nicht mit Medikamenten begegnen, machen eine andere Erfahrung: nach dem Anfall ist erst einmal Ruhe - als ob eine Entladung stattgefunden hat. Dieser Zustand ist stabil für einige Zeit, danach baut sich die verletzliche, instabile Verfassung wieder auf und der geringste Reiz reicht aus, um einen Anfall auszulösen.

 

Welche Kräfte stauen sich da auf? Was schreit buchstäblich nach Entladung und Entlastung zwischen den Anfällen? Welche Aspekte werden nicht gelebt, sondern durch extremes Anhalten des Energieflusses im Migränefall gegen sich selbst gerichtet? Was liegt dem komplexen Geschehen zwischen Körper und Psyche zu Grunde?

 

Der Vortrag beleuchtet das Geschehen unter energetischen Aspekten der Körperpsychotherapie und der Traditionellen Chinesischen Medizin. Eine Qigong-Übung basierend auf Klopfakupressur, sowie die Anwendung von Akupressur auf einzelne Akupunkturpunkte, werden im Anschluss an den Vortrag als Selbsthilfemaßnahme vorgestellt.